{"id":3416,"date":"2017-03-26T16:30:45","date_gmt":"2017-03-26T15:30:45","guid":{"rendered":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/?p=3416"},"modified":"2017-04-13T14:01:18","modified_gmt":"2017-04-13T13:01:18","slug":"schneeschmelze","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/schneeschmelze\/","title":{"rendered":"Schneeschmelze"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Der Schlapphut verdeckte die zerfurchte Stirn des Mannes und gab nur wenig seiner funkelnden Augen preis, als er mit einem ver\u00e4chtlichen Grinsen ins Tal blickte. Seit Wochen waren sie hinter ihm her. Er sah sie gut hundert Meter unterhalb ein Schneefeld queren. F\u00fcnf M\u00e4nner, bewaffnet, ganz deutlich waren die M\u00fcndungen der geschulterten Gewehre zu erkennen. Grenzschutz, Bundespolizei oder wem immer sie sonst angeh\u00f6rten &#8211; f\u00fcr ihn war das\u00a0ohne Bedeutung.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sepp Schmiedhuber schob den Hut aus der Stirn und wischte sich mit dem \u00c4rmel seiner derben Joppe\u00a0den Schwei\u00df vom Gesicht. Trotz der K\u00e4lte hier oben war es ihm beim Anblick der Verfolger hei\u00df aufgestiegen. Sie w\u00fcrden ihn nicht finden, nicht finden k\u00f6nnen, solange sie nicht die hochgelegenen Felsmassive mit ihren Einbuchtungen und H\u00f6hlen unter die Lupe n\u00e4hmen. Er kannte hier jeden Winkel, sie nicht. Schon als kleiner Junge war er hoch gestiegen und hatte sich die vielen\u00a0G\u00e4nge und Verbindungen im Fels eingepr\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Schon bald allerdings w\u00fcrde die Sonne den Schnee mit unbarmherziger Gewissheit zum Schmelzen bringen. Dann w\u00fcrden die H\u00f6hlen volllaufen mit Schmelzwasser, Rinnsale w\u00fcrden sich bilden und zu B\u00e4chen anschwellen, die alles mitrissen. Zwar w\u00fcrden die Leute ihn nicht mehr aufst\u00f6bern k\u00f6nnen, aber er w\u00fcrde hier oben auch keinen Unterschlupf mehr finden &#8211; vielleicht noch zwei, drei Wochen, vielleicht auch schon etwas fr\u00fcher. Die Vorr\u00e4te gingen auch zur Neige. Ein paar Dosen und Spiritustabletten f\u00fcr den kleinen Campingkocher hatte er noch, dazu etwas Reis und \u00a0Nudeln, aber der Sepp sehnte sich wieder einmal nach etwas Kr\u00e4ftigem.\u00a0<em>Wird eh nicht mehr lange dauern,\u00a0<\/em>sagte der Sepp zu sich, <em>dann hab&#8216; ich euch am Krawattl!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Trupp unterhalb legte eine Pause ein.\u00a0<em>Irgendwo muss er doch sein, der Hundsfott,\u00a0<\/em>sagte der Truppf\u00fchrer zu den M\u00e4nnern. Sie nickten zustimmend und reckten die H\u00e4lse, als w\u00fcrde sie den Gesuchten so leichter ausmachen k\u00f6nnen.\u00a0<em>Der Sepp kennt die Berg\u00a0wie sonst keiner,\u00a0<\/em>bemerkt einer der M\u00e4nner. Dann stapften sie weiter. Die breiten Spuren Ihrer Schneeschuhe verloren sich schlie\u00dflich im angrenzenden Wald.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Unten im Ort hatten die Menschen derweil andere Sorgen. Das <em>Meischenberger\u00a0<\/em>stand zum Verkauf. Der alte Meischenberger war vor ein paar Monaten 86j\u00e4hrig verstorben und seine Erben hatten mit dem Hotel nichts am Hut. Das\u00a0<em>Meischenberger<\/em> war nicht blo\u00df irgendein Hotel, das\u00a0<em>Meischenberger\u00a0<\/em>war eine Institution. Die G\u00e4ste kamen von \u00fcberall her: zum Golfen, grad so wie zum Reiten oder zum Wandern und im Winter nat\u00fcrlich zum Schifahren und anderen Wintersportarten. Viele der Einheimischen waren dort besch\u00e4ftigt. Noch mehr aber z\u00e4hlte, dass das\u00a0<em>Meischenberger\u00a0<\/em>die Fremden wie ein Magnet anzog, darunter besonders diejenigen, bei denen die Brieftasche locker sa\u00df und die ihr Geld gerne f\u00fcr allerlei Vergn\u00fcgungen ausgaben. Kurzum: Der ganze Ort, ja die ganze Gegend profitierten davon.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Durchgesickert war, und jetzt kam der Sepp Schmiedhuber ins Spiel, dass angeblich eine amerikanische Investorengruppe hinter dem Hotel her war und den Erben einen horrenden Betrag geboten haben soll. Der Sepp hatte sogar herausgefunden, dass hinter alldem die bekannte Kette\u00a0Mc-sowieso stecken soll. Und der Sepp war im Ort auch nicht blo\u00df irgendeiner, sondern der Lokalredakteur des Landkreisboten und ein eifriger Verfechter heimatlicher Verbundenheit. Eine riesige Kampagne hatte er angezettelt, der Sepp, und f\u00fcr den Mc-sowieso, und damit nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Erben, sah es mit einem Mal gar nicht mehr so gut aus. Und just da geschah es, dass pl\u00f6tzlich eines nachts die Sirenen heulten\u00a0und die freiwillige Feuerwehr zum L\u00f6schen eines Brandes ausr\u00fccken musste. Auch die Feuerwehren der Nachbargemeinden waren blitzschnell vor Ort und sogar von Reichenhall und Salzburg kamen sie her\u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Seitdem suchten sie wie verr\u00fcckt nach dem Sepp, der wie vom Erdboden verschluckt war.\u00a0Schnell war man sich bei den Interessierten n\u00e4mlich darin einig, dass nur der Sepp hinter diesem Feuer stecken konnte. Lauthals hatte er schlie\u00dflich \u00fcberall herum posaunt, dass ihm schon noch etwas einfallen w\u00fcrde, um diesen Deal zu verhindern. Andere, weniger Involvierte am Ort, sahen dies freilich ganz anders. Der Brand habe gerade gepasst, meinte diese Gruppe, weil er den Verkauf beschleunige. Ein Gro\u00dfteil des Hotels\u00a0war den Flammen zum Opfer gefallen und musste wieder aufgebaut werden.\u00a0<em>Und bei der Gelegenheit werden die neuen Besitzer gleich noch kr\u00e4ftig modernisieren und das ist doch f\u00fcr alle gut, nicht wahr?,\u00a0<\/em>streuten die Erben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Nat\u00fcrlich war der Sepp Schmiedhuber die letzten Wochen nicht nur hier oben herumgelungert, sondern hatte selbstverst\u00e4ndlich immer wieder unten bei Freunden Unterschlupf gefunden, was aber aufgrund der Polizeipr\u00e4sens immer schwieriger wurde. Jetzt im Augenblick lebte er tats\u00e4chlich in einer der H\u00f6hlen, die tief in den Berg hineinreichte und einen Fluchtweg ins Freie bot, sollten sie ihn doch noch\u00a0aufsp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Mitten in der Nacht schreckte Sepp Schmiedhuber hoch. Ein Ger\u00e4usch! Eilig drehte er den Docht der Petroleumlampe herunter, sodass nur noch ein schwacher Schein seine n\u00e4chste Umgebung in ein undurchsichtiges, tr\u00fcbes Licht tauchte. Ganz deutlich vernahm er es jetzt wieder.\u00a0<em>Mist,\u00a0<\/em>entfuhr es ihm. Mit einem Griff warf er seinen Rucksack um die Schultern, setzte den Schlapphut auf und stolperte, die Petroleumlampe in der Rechten, in einen schmalen Seitengang.\u00a0<em>Wenn Sie&#8217;s sind, werden sie dich bald einholen,\u00a0<\/em>fluchte er vor sich hin, wissend, dass ihn der verursachte L\u00e4rm seiner Flucht verraten und den Schergen den Weg weisen w\u00fcrde. Aber es n\u00fctzte nichts, er musste sich beeilen und konnte darauf keine R\u00fccksicht nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Ich glaub&#8216; wir haben ihn,\u00a0<\/em>sagte ein b\u00e4rtiger Mann mit ged\u00e4mpfter Stimme in ein Sprechfunkger\u00e4t: S<em>ind an der\u00a0Ganglhofer H\u00f6hle, eindeutige Spuren. Wir geh&#8217;n jetzt langsam rein. Ende!\u00a0<\/em>Der Mann fl\u00fcsterte ein paar Anweisungen, worauf zwei aus der Gruppe sich aufmachten und weiter nach oben stiegen, w\u00e4hrend die drei anderen, die Gewehre schussbereit, langsam in die H\u00f6hle vordrangen, das glei\u00dfende LED-Licht der mitgef\u00fchrten\u00a0Stirnlampen auf den\u00a0H\u00f6hlengang\u00a0gerichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Unten in der Gendarmerie hockten und standen indessen mehrere bewaffnete M\u00e4nner in schwarzen Overalls vor einem Funkger\u00e4t und verfolgten die knappen Mitteilungen aus dem Berg. Einer von Sepp Schmiedhubers fr\u00fcheren Weggef\u00e4hrten aus der Jugendzeit hatte den entscheidenden Hinweis gegeben. Der Weg zur H\u00f6hle war beschwerlich, aber nicht unm\u00f6glich, ihn auch nachts zu gehen. Und so geschah es denn auch. Der Einsatzleiter meinte, den Sepp nachts leichter \u00fcberrumpeln zu k\u00f6nnen als am Tag, wenn er alle Sinne angespannt h\u00e4tte.\u00a0<em>Sie sind jetzt in der H\u00f6hle,\u00a0<\/em>bemerkte der Einsatzleiter, ein muskul\u00f6ser, durchtrainierter Mann um die Mitte drei\u00dfig.\u00a0<em>In wenigen Sekunden wird die Funkverbindung abrei\u00dfen, dann h\u00f6ren wir erst wieder etwas, wenn der Auftrag so oder so erledigt ist.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Stille. Die M\u00e4nner in der Gendarmerie fl\u00e4zten sich in einen Stuhl oder auf die Bank und warteten. Warten, darin waren sie auch Spezialisten, Warten geh\u00f6rte zum Job, machte sogar oft den gr\u00f6\u00dften Teil ihrer Eins\u00e4tze aus. Dann auf Kommando zugreifen, schnell, pr\u00e4zise, routiniert. <em>Es wird nicht geschossen!, <\/em>hatte der Einsatzleiter angeordnet. Der Mann sei zwar mit allen Wassern gewaschen, aber im eigentlichen Sinn nicht kriminell, meinte er.\u00a0<em>Notwehr nat\u00fcrlich ausgenommen,\u00a0<\/em>erg\u00e4nzte er noch. Jetzt hockten sie hier herum und warteten, wie so oft schon.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Sepp kannte die H\u00f6hle und ihre Verzweigungen im Schlaf und h\u00e4tte jeden Weg auch ohne Lampe bei totaler Finsternis gefunden. Die anf\u00e4nglich n\u00e4her kommenden Ger\u00e4usche seiner Verfolger ebbten ab und verstummten dann g\u00e4nzlich.\u00a0<em>Entweder haben sie einen falschen Abzweiger genommen oder m\u00fcssen auf etwas warten, <\/em>dachte er. Weiter! Nur noch wenige Meter und er w\u00fcrde den hinter einer Felsplatte gelegenen Ausgang erreichen. Da! Sepp konnte den Schein von Lampen ausmachen, die nicht sehr weit von der Felsplatte entfernt sein konnten. Also wussten sie von diesem Ausgang und versuchten, ihm den Weg abzuschneiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Wir haben den Ausgang Felsplatte erreicht, schalten die Stirnlampen ab und gehen in Deckung,\u00a0<\/em>qu\u00e4kte das Funkger\u00e4t pl\u00f6tzlich.\u00a0<em>Verstanden,\u00a0<\/em>sagte der Einsatzleiter, sonst nichts. Routine, jeder wusste, was er zu tun hatte. Dann:\u00a0<em>Wir sind jetzt am Ausgang der H\u00f6hle, keine Spur von Sepp Schmiedhuber. Er muss aber hier gewesen sein, soviel ist sicher. Erbitten Anweisung! Ende!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Blitzschnell hatte er den Docht der Lampe v\u00f6llig herunter gedreht und diese dann irgendwo in der Finsternis abgestellt. Sepp war jetzt auf seinen Instinkt angewiesen. Es gab noch einen zweiten Ausgang, Hierf\u00fcr\u00a0musste er nahe der Felsplatte\u00a0erst einen schmalen Kamin hochsteigen, was aber f\u00fcr ihn als ge\u00fcbten Kletterer kein Problem war. Dann ein paar Meter nach rechts, um schlie\u00dflich nach etwa zehn Metern eine flache \u00d6ffnung zu erreichen, die er nur auf dem Bauch liegend passieren konnte. Ein paar weitere Meter nach oben, von wo aus dann ein kaum wahrnehmbarer Pfad schr\u00e4g nach r\u00fcckw\u00e4rts von der Wand wegf\u00fchrend auf einen breiteren, von Wanderern gerne benutzten Weg hinunter ins Tal, einm\u00fcndete.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Abbrechen,\u00a0<\/em>sagte der Einsatzleiter ins Mikrofon,\u00a0<em>kommt&#8217;s runter! Jetzt kriegen wir ihn eh nicht mehr.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Sp\u00e4ter, im B\u00fcro des B\u00fcrgermeisters, verfolgte dieser gespannt den Bericht der Polizisten, die Sepp Schmiedhubers Versteck aufgest\u00f6bert hatten.\u00a0<em>Wundert mich gar nicht,\u00a0<\/em>bemerkte er nicht ohne Stolz in der Stimme,\u00a0<em>ist einer von uns, der Sepp, den kriegt&#8217;s ihr nie da oben!\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Am n\u00e4chst Tag dann staunten die Leute im Ort nicht schlecht, als\u00a0der Regionalkurier am Nachmittag unentgeltlich ein Extrablatt verteilte:\u00a0<em>Redakteur unschuldig! Polizei \u00fcberpr\u00fcft Alibi nicht!\u00a0<\/em>Minuti\u00f6s war aufgelistet, wo \u00fcberall Sepp Schmiedhuber am Tag des Brandes gewesen war, mit wem er gesprochen hatte, und so weiter.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Staatsanwalt stellte daraufhin jegliche Ermittlungen gegen Sepp Schmiedhuber ein, die zus\u00e4tzlichen Polizeikr\u00e4fte wurden abgezogen und alles schien wieder wie fr\u00fcher, mit einer Ausnahme: Aus dem Verkauf an Mc-sowieso wurde nichts.\u00a0<em>Zu gro\u00dfer Widerstand in der Bev\u00f6lkerung, Imageschaden\u00a0<\/em>und \u00e4hnliches war von den Verantwortlichen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Da schauten die Erben ziemlich dumm aus der W\u00e4sche. Wer den Brand gelegt hatte, kam nie an den Tag. Das\u00a0<em>Meischenberger\u00a0<\/em>wurde wieder aufgebaut. Wohlhabende\u00a0B\u00fcrgern hatten hierf\u00fcr eine Interessengemeinschaft gebildet, den Erben einen Preis weit unter dem Gebot von Mc-sowieso bezahlt und freuten sich fortan an den doch \u00fcppigen Einnahmen aus dem\u00a0<em>Meischenberger<\/em>-Betrieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Gemunkelt wurde viel am Ort und auch heute gibt es noch b\u00f6se Zungen, die behaupten, der ganze Schlamassel sei erst \u00fcberhaupt von dieser Interessengemeinschaft eingef\u00e4delt worden, allen voran von Sepp Schmiedhuber, der schon sehr bald den Vorsitz dieser Gemeinschaft \u00fcbernahm und auch heute noch, viele Jahre danach, inne hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Wissen&#8217;s, hatte<\/em>\u00a0ein Einheimischer, der namentlich nicht genannt werden wollte, auf die Frage eines Rundfunkreporters geantwortet: <em>Wenn<\/em>\u00a0 de<em>\u00a0Gro\u00dfkopferten von hier sich was in Sch\u00e4del g&#8217;setzt haben und des a no durchzieh&#8217;n wollen, dann ham&#8217;s keine Chance, dann kimmt da nix aussi!\u00a0<\/em>Und er meinte damit, dass dann eben bis in alle Ewigkeit nichts aufgekl\u00e4rt werden k\u00f6nne.\u00a0<em>Das Leben bei uns ist eben so!,\u00a0<\/em>f\u00fcgte er noch an.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #999999;\">Foto: Creative Commons Lizenz, flickr,\u00a0<a id=\"yui_3_11_0_3_1490456245679_364\" style=\"color: #999999;\" href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/h-k-d\/\">h.koppdelaney<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3440,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[304],"tags":[899,893,891,741,894,898,895,720,892,897,807,896],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3416"}],"collection":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3416"}],"version-history":[{"count":32,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3416\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3453,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3416\/revisions\/3453"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3440"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3416"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3416"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3416"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}