{"id":4656,"date":"2019-12-15T23:20:03","date_gmt":"2019-12-15T22:20:03","guid":{"rendered":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/?p=4656"},"modified":"2020-01-17T17:52:34","modified_gmt":"2020-01-17T16:52:34","slug":"die-heilige-allmacht-und-andere-weihnachtsboten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/die-heilige-allmacht-und-andere-weihnachtsboten\/","title":{"rendered":"Weihnachtsboten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Eine bayerische Adventsgeschichte&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Imposante Gestalten und weniger glorreiche Figuren:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Igelhofer Ignaz &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &#8211; &nbsp;Gro\u00dfbauer<br \/>Reitmoser Sebastian &nbsp;&#8211; &nbsp;hinterk\u00fcnftiger Tagel\u00f6hner&nbsp;<br \/>Schwingdi Maria &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&#8211; &nbsp;Magd und vieles mehr<\/p>\n<p>daneben: &#8211; Seine Hochw\u00fcrden der Herr Pfarrer<br \/>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &#8211; Der ehrenwerte Herr B\u00fcrgermeister<br \/>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &#8211; Der Herr Gendarm oder Dorfpolizist<\/p>\n<p>und andere, nicht namentlich Genannte.<br \/><!--more--><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Am dritten Advent ist&#8217;s passiert. D&#8216; Maria Schwingdi hat den Hof verlassen m\u00fcssen, der hochw\u00fcrdige Herr Pfarrer hat Angst um sei Kutt&#8217;n kriagt, der Ignaz Igelhofer hat nix mehr begriffen und der Reitmoser Sebastian is Tagel\u00f6hner geblieben.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Aber der Reihe nach, gem\u00e4\u00df der Chronik aus Dingharting, im Jahre des Herrn 2019.<\/p>\n<p>Eigentlich war es Zeit f\u00fcr die sonnt\u00e4gliche Beichte und so machte sich seine Hochw\u00fcrden der Herr Pfarrer auf und begab sich zum Beichtstuhl. Hin und wieder kam es n\u00e4mlich tats\u00e4chlich vor, dass sich jemand dorthin verirrte und um Absolution f\u00fcr seine S\u00fcnden nachsuchte. Fr\u00fcher, ja fr\u00fcher hatten sie zwei, manchmal sogar drei Beichtst\u00fchle in Betrieb. Das war noch zu Zeiten, als es neben dem Herrn Monsignore noch einen Kaplan als Hilfspfarrer gab und, wenn n\u00f6tig, sogar noch einer aus M\u00fcnchen angereist kam, um auszuhelfen. F\u00fcr diesen Fall, schleppten sie dann den Hilfsbeichtstuhl vor den Nebenaltar zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria.&nbsp;<\/p>\n<p>Maria, die Patronin des Altars, vor dem nun der Hilfsbeichtstuhl seiner Verwendung harrte, galt aus zweierlei, unverr\u00fcckbaren Gr\u00fcnden als heilig. Der eine Grund war, dass Maria seinerzeit vor rund zweitausend Jahren Christus zur Welt gebracht hatte und der andere, dass die Leute bis in die heutigen Tage hinein ganz fest daran glauben, dass selbiges ein Mysterium gewesen sein muss, weil es im Auftrag Gottes durch den Heiligen Geist zu einer Empf\u00e4ngnis gekommen war, die eigentlich keine gewesen ist und deshalb als die Jungfrauengeburt in die Bibel Einsa\u00df gefunden hat. Unbefleckt&#8230;, nun, es sei kurz erl\u00e4utert, damit das Unwesen st\u00e4ndiger Verwechslung mit der Jungfrauengeburt beseitigt wird. Der Herr und Gott hat Maria bei deren Geburt von der Erbs\u00fcnde befreit, also unbefleckt von der selbigen das Licht der Welt erblicken lassen, damit sie, wenn die Zeit gekommen war, Christus, den Sohn Gottes geb\u00e4ren k\u00f6nnte, was im Zustand einer mit der Erbs\u00fcnde behafteten Frau nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Schwierig, aber, wer guten Willens ist&#8230;, kann und mag es auch es glauben.<\/p>\n<p>Die andere Maria, jene aus Dingharting, alles andere als heilig, quetschte sich unversehens in den Beichtstuhl, was den Herrn Pfarrer ad hoc aus dem sanften Hinwegd\u00e4mmern ins Reich der Tr\u00e4ume entr\u00fcckte.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ahh&#8230;, ahh,&nbsp;<\/em>war wohl deshalb alles, was er zun\u00e4chst hervorbrachte, bevor er schlie\u00dflich in die allseits bekannte Floskel einm\u00fcndete:&nbsp;<em>Nun meine Tochter, was f\u00fchrt dich zu mir?<\/em><\/p>\n<p>Maria, die nat\u00fcrlich wu\u00dfte, wer ihr Vater war, und die deshalb nicht der Versuchung anheimfiel, seine Hochw\u00fcrden entsprechen zu begr\u00fc\u00dfen, gab sich betont dem\u00fctig und bekannte, dass sie ges\u00fcndigt habe.<\/p>\n<p><em>Ja, freilich,&nbsp;<\/em>antwortete der Pfarrer fl\u00fcsternd, dabei ein Tuch vor den Mund haltend, sodass das halbe Gesicht bedeckt war.&nbsp;Nach ein paar Einlassungen in Latein und dem folgenden&nbsp;<em>Im Namen des Vaters und des Sohnes&#8230;, <\/em>fl\u00fcsterte er noch um eine Spur leiser,&nbsp;<em>so denn, meine Tochter, so bekenne und der Herr, unser Gott, wird dir vergeben.<\/em><\/p>\n<p>Herr Hochw\u00fcrden, der mittlerweile nat\u00fcrlich wu\u00dfte, welch S\u00fcnderin da vor ihm sa\u00df, und den alles andere, als das, was er nun zu h\u00f6ren bekam, verwundert h\u00e4tte, konnte nicht umhin, als das Thema Fleischeslust vielleicht um eine Spur zu tief anzugehen. Am Ende jedenfalls wu\u00dfte er sehr genau dar\u00fcber Bescheid, mit wem die Maria es dieses Mal getrieben hatte und nicht nur das. Maria war bei der Schilderung von Details nicht zimperlich gewesen, weil sie ja schlie\u00dflich die Absolution erhalten wollte und aus fr\u00fcherer Erziehung wusste, dass man bei der Beichte nicht l\u00fcgen durfte und sein Herz dem Stellvertreter Christi auf Erden, also dem Herrn Pfarrer, \u00f6ffnen musste.<\/p>\n<p>Keinesfalls war ihr entgangen, dass seiner Hochw\u00fcrden Atem best\u00e4ndig an Frequenz zunahm, weshalb sie die Sorge befiel, es k\u00f6nne etwas mit seinem Gesundheitszustand nicht in Ordnung sein.<\/p>\n<p><em>Hochw\u00fcrden, ist alles in Ordnung,&nbsp;<\/em>fragte sie deshalb rundheraus.<\/p>\n<p><em>Ja, ja&#8230;,&nbsp;<\/em>stammelte der Angesprochene,&nbsp;<em>meine Bronchitis&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Am Nachmittag des selben Tages betrat der Gro\u00dfbauer Ignaz Igelhofer das Wirtshaus <em>Zum Adler,&nbsp;<\/em>nicht weit von der Kirche, um eine kleine Brotzeit zu sich zu nehmen.&nbsp;<em>Klein<\/em> gibt vielleicht nicht richtig wider, was der Ignaz binnen kurzer Zeit in sich hinein schaufelte. Er war gut gelaunt. Seine Frau zu Besuch bei einer Base und die Maria&#8230;, ja die Maria! Der dritte Advent, ein herrlicher Tag, wie er fand.<\/p>\n<p><em>Na, Ignaz,&nbsp;<\/em>riss ihn eine Stimme aus seinen Tr\u00e4umereien,&nbsp;<em>bist allein, heut&#8216;? D&#8216; Frau net da?<\/em><\/p>\n<p><em>Servus Hochw\u00fcrden,&nbsp;<\/em>sagte er,&nbsp;<em>setz di her da und iss was mit,&nbsp;<\/em><i>damit&#8217;st net vom Fleisch f\u00e4llst, wo du di jetzt selber versorgen musst, weil&#8217;s&nbsp;dei K\u00f6chin&nbsp;nimma ausg&#8217;hoiten hat, wie Leut&#8216; erz\u00e4hlen.<\/i><\/p>\n<p><em>Ja, ja, d&#8217;Leut,&nbsp;<\/em>sagte der Pfarrer. <em>Und bei dir, was sagen da die Leut&#8216;? I&nbsp;<\/em><em>mein ja blo\u00df, wo alle g&#8217;sehn ham, wie&#8217;d&nbsp;<\/em><i>Maria heut fr\u00fch \u00fcbern Platz in&nbsp;Kirch&#8217;n&nbsp;g&#8217;laufen is!<\/i><\/p>\n<p>Mist, jetzt war es raus und der Ignaz wird eins und eins zusammenz\u00e4hlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Hat&#8217;s dir was erz\u00e4hlt, die&nbsp;<\/em><i>Maria, aber du kannst nix damit anfange<\/i>n, <em>weil&#8217;st es niemanden sagen darfst, wenn&#8217;s in der Beichte war!,&nbsp;<\/em>entgegnete der Ignaz leise und lachte sp\u00f6ttisch auf den Pfarrer herunter.<\/p>\n<p>Am Nachbartisch hatte inzwischen ein Tagel\u00f6hner, so wie er gekleidet war, die Ohren gespitzt, allerhand verstanden und sich den Rest &nbsp;zusammengereimt.&nbsp;Ungeniert stand er auf, stellte sich vor die beiden und sagte:&nbsp;<em>Gestatten, Reitmoser, Sebastian Reitmoser.<\/em><\/p>\n<p><i>&nbsp;Na und, was willst?,&nbsp;<\/i>fragte der Ignaz derb.<\/p>\n<p><em>Mich ein wenig einmischen, weil ich grad a&nbsp;<\/em><i>bissi klamm bin! Und bald ist doch Weihnachten, da dachte ich, die Herrn m\u00f6gen mir vielleicht an kleinen&nbsp;Obolus zahlen. Ich h\u00e4tt&#8216; dann a nix g&#8217;h\u00f6rt von dem. was i grad g&#8217;h\u00f6rt hab!<\/i><\/p>\n<p><em>Aha,&nbsp;<\/em>sagte der Pfarrer nur und versp\u00fcrte ein gewisses Unbehagen. Wenn da was in die \u00d6ffentlichkeit sickerte. Mist, er h\u00e4t&#8216; einfach seinen Mund halten sollen.<\/p>\n<p><em>So, so, erpressen will der werte Zeitgenosse uns, weil er glaubt, dass er was geh\u00f6rt hat, was keiner g&#8217;sagt hat. Ich jedenfalls wei\u00df von nix und der Pfarrer wird&#8217;s best\u00e4tigen. Und was willst dann&nbsp;<\/em><i>noch? Soll i a paar Knecht ruaffa,&nbsp;damit&#8217;s di weiterstampern, du Nichtsnutz?,&nbsp;<\/i>zischte der Ignaz dem Sebastian mit bier- und tabakgeschw\u00e4ngerter Luft ins Gesicht.<\/p>\n<p><em>Na, na, so weit&nbsp;<\/em><i>braucht&#8217;s net gehen. Lassen&#8217;s Ihre Knecht, wo&#8217;s san. I&#8216; sollt vielleicht no anmerken, dass der Herr Gendarm, euer Dorfpolizist also, mei&nbsp;Schwager is . Da werd&#8216; a&nbsp;schaun, der Herr Bischof, wenn er&#8217;s vernimmt. Und die werte Frau Gemahlin erst, von der Maria gar net zu reden! So a Beichtgeheimnis, i woass net&#8230;?&nbsp;<\/i><\/p>\n<p><em>Du Dreckhamme,&nbsp;<\/em>fauchte der Ignaz, stemmte sich hoch und war schon dabei, eine seiner unf\u00f6rmigen Pranken im Gesicht des Sebastian unterzubringen, als ihn die Hand des Pfarrers gerade noch daran hinderte und seinen Arm auf den Tisch presste.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Lass&nbsp;<\/em><i>guad sei und geben wir ihm was, wegen Weihnachten<\/i>. <em>Ist doch das Fest der Liebe, wer werd&#8216; se do pr\u00fcgeln? Des ham mia doch gar net n\u00f6tig!<\/em><\/p>\n<p>Der Ignaz verstanden die Welt nicht mehr. Was war blo\u00df mit dem Pfarrer los. Solche Sachen regelte man doch auf dem Lande nach hergebrachter Weise. A paar Watschen. Vielleicht, wenns unbedingt n\u00f6tig war, a kaputte Nasen und eine gebrochene Rippe oder zwei. Aber zahlen&#8230;?<\/p>\n<p><i>Denk an&nbsp;deine&nbsp;<\/i><i>Frau,&nbsp;<\/i>ermunterte seine Hochw\u00fcrden den Gedankenprozess des Ignaz zu einer anderen Entscheidung, als der \u00fcblichen.<\/p>\n<p><em>Von mir aus, wenn&#8217;st meinst, Hochw\u00fcrden,&nbsp;<\/em>lenkte der Ignaz ein, z\u00fcckte seinen Geldbeutel, nahm zwei Scheine heraus und dr\u00fcckte sie dem Reitmoser in die Hand. <em>Und jetzt verschwind, bevor i mir&#8217;s no anders \u00fcberleg!<\/em><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>In diesem Augenblick betrat zu allem \u00dcberfluss auch noch der B\u00fcrgermeister die Wirtschaft. Gr\u00fc\u00dfend steuerte er auf den Tisch der Kontrahenten zu.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Da schau her, a neues G&#8217;sicht bei uns im Ort oder soll&#8217;t ich Sie kennen?, <\/em>fragte er den Tagel\u00f6hner.<\/p>\n<p><em>Na, na,&nbsp;<\/em>beeilte sich der Ignaz, zu versichern,&nbsp;<em>nur einer von meine Helfer. Do, hast dein Lohn, <\/em>bemerkte er, nahm noch zwei Scheine aus der B\u00f6rse, dr\u00fcckte sie dem Sebastian in die Hand und meinte:&nbsp;<em>Dann san mir quitt. Gehabe dich wohl!<\/em><\/p>\n<p><em>Nobel, nobel<\/em>, sagte der B\u00fcrgermeister,&nbsp;<em>ein sch\u00f6nes Geld f\u00fcr einen Tagel\u00f6hner.&nbsp;<\/em><em>\u00dcbrigens, was is mit der&nbsp;<\/em><i>Maria? I hab&#8216; sie grad&nbsp;g&#8217;sehen, wie sie r\u00fcber ist zum Postbus, mi<\/i><i>t einer Reisetasche.&nbsp;<\/i><\/p>\n<p><i>Sie&nbsp;muss&nbsp;zu irgendeiner Verwandtschaft,&nbsp;<\/i>erkl\u00e4rte der Ignaz, w\u00e4hrend der Pfarrer den Atem anhielt. <em>Ob&#8217;s wieder kommt, woa\u00df sie no net.<\/em><\/p>\n<p><em>Schade,&nbsp;<\/em>meinte der B\u00fcrgermeister,&nbsp;<em>so vielseitiges Personal is doch eher selten. Wirklich schade, dass mia sie verlieren.<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #999999;\">Photo: Creative Commons Lizenz, flickr<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2856,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1012,352],"tags":[794,1127,718,1129,1126,797,1130,1128],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4656"}],"collection":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4656"}],"version-history":[{"count":26,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4656\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4682,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4656\/revisions\/4682"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2856"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}