{"id":4805,"date":"2020-03-10T20:27:51","date_gmt":"2020-03-10T19:27:51","guid":{"rendered":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/?p=4805"},"modified":"2020-03-26T13:47:53","modified_gmt":"2020-03-26T12:47:53","slug":"vademekum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/vademekum\/","title":{"rendered":"Vademekum"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201eKenn ich\u201c, sagt die Burgstaller Vreni.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch auch, ich auch!\u201c, dr\u00e4ngt sich aus der letzten Reihe eine piepsende Knabenstimme mit \u00dcberschnapper zum Stimmbruch dazwischen und die aufgeregt schnalzenden Finger an der gleichzeitig in die H\u00f6he gestreckten Hand identifizieren ohne Wenn und Aber den Fuchs Simmal als Subjekt der St\u00f6rung.<\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p>\u201eNat\u00fcrlich, wer auch sonst, wieder mal der Simmal\u201c, ist des Lehrers Bemerkung auf das aus seiner Sicht v\u00f6llig inakzeptable Benehmen des St\u00f6renfriedes.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich hat niemand aus der Klasse eine Erkl\u00e4rung erwartet, warum der Herr Studienrat den Zwischenruf der Vreni als eine angemessene Intervention betrachtete, nicht aber so die Wortmeldung des Simmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazwischengepl\u00e4rrt hatten sie doch beide und somit die geistreichen Ausf\u00fchrungen des Herrn Studienrates, vielleicht nicht direkt unterbrochen, aber doch nachhaltig gest\u00f6rt, dachte der Wanninger Sepp, ein Spezi des Simmal, sagte aber nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, Bursche, trete nach vorne\u201c, dr\u00f6hnte im selben Augenblick auch schon der Bass der gestrengen Obrigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Klasse wusste, das verhie\u00df nichts Gutes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und so war es auch. \u00dcber das Pult des Studienrates gebeugt, musste der Simmal drei Hiebe mit dem Spanischen Rohr auf den gespannten Hosenboden \u00fcber sich ergehen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ganze Hintern brannte wie Feuer und der Simmal, der am liebsten sein Leid hinausgebr\u00fcllt h\u00e4tte, wusste gar nicht, wie er sich wieder hinsetzen sollte, also rutschte er wechselseitig auf die \u00e4u\u00dfersten Kannten des Stuhles, was aber nat\u00fcrlich nicht besonders ger\u00e4uschlos erfolgte und ihm sofort den strafenden Blick seines Peinigers eintrug.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohl oder \u00fcbel biss er deshalb die Z\u00e4hne zusammen und verharrte bis zum Ende der Stunde auf einer der Stuhlkannten, bis ihm schlie\u00dflich das Ges\u00e4\u00df einschlief und er M\u00fche hatte, \u00fcberhaupt wieder aufzustehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor es aber so weit war, verk\u00fcndete der Herr Studienrat ins L\u00e4uten der Glocke hinein noch: \u201eDann machen wir das so, dass die verehrten Fr\u00e4ulein und Burschen fein s\u00e4uberlich bis morgen niederschreiben, was der Begriff Vademekum bedeutet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Heute, 30 Jahre sp\u00e4ter, erinnert sich Simon Fuchs immer noch an diese Episode von damals. Ungerecht war\u2019s gewesen. Das war es auch, was ihn immer noch wurmte. Nicht so wie seinerzeit, aber doch nachhaltig. Wie sich halt ein Erwachsener \u00e4rgert, anders eben, als ein Kind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Griff zum Rohrstock, obwohl zu jener Zeit bereits verboten, war ge\u00fcbte Praxis. Dazu ist allerdings anzumerken, dass auf dem Lande manche Ereignisse eine v\u00f6llig andere Gangart einschlagen, als in der Stadt. So gibt es Dinge, die sich weit schneller beschleunigen, aber auch solche, die lange, lange brauchen, bis sie sich ver\u00e4ndern und die Pr\u00fcgelstrafe war so ein Relikt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nur der Vollst\u00e4ndigkeit halber: Die im L\u00e4ndlichen praktizierte Spezlwirtschaft dagegen kann in der Stadt weder an Intensit\u00e4t noch Reichweite das Wasser reichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Simon Fuchs hatte seinen Weg gemacht. Aus dem Simmal jener Tage war ein Herr Doktor der Jurisprudenz geworden. Und niemand w\u00fcrde sich erdreisten, des Herrn Doktors Vornamen, Simon, mittels bayerischer Mundart zu einem Simmal zu verunstalten. Obwohl, ein paar wenige, alte Freunde durften sich dieses Privilegs r\u00fchmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Flotten Schrittes nahm Simon Fuchs die Stufen ins Gerichtsgeb\u00e4ude. Es blieb nicht aus, dass er dabei so manchen ehrerbietigen Gru\u00df zu erwidern hatte und, auch das geh\u00f6rt zur Wahrheit, dies sehr gerne auch tat. Schlicht: Der Simon genoss sein Ansehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Richter am Oberlandesgericht und noch dazu in M\u00fcnchen, wurde man nicht so leicht. Nat\u00fcrlich, Simon w\u00fcrde es keinesfalls leugnen, haben die richtigen Freunde, also Spezln, auch in seinem Fall nicht geschadet.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Aufruf kam die Sache Haberlander gegen Burgstaller.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob er die Verhandlung wegen Befangenheit ablehnen m\u00fcsste, fragte sich Simon schon, verwarf aber solcherart Gedanken schon wegen der Zeitspanne. 30 Jahre sind 30 Jahre, basta!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da sa\u00dfen sie nun, die Weggef\u00e4hrten von einst.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie: Weiblich, attraktiv, niemals verheiratet gewesen, also ledig seit Geburt.&nbsp;<em>Sappralott!,&nbsp;<\/em>dachte Simon, nicht ganz ohne Hintergedanken.<\/p>\n\n\n\n<p>Er: Heute Studiendirektor, kurz vor der Pension, leitender Beamter im Kultusministerium f\u00fcr&nbsp;<em>\u00dcbergreifende Methodik im Unterrichtswesen<\/em>. \u201eDa schau her!\u201c<em>,&nbsp;<\/em>war Simons unbewusste Anmerkung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit gewichtiger Mine die Damen und Herren Anw\u00e4lte.<\/p>\n\n\n\n<p>Er, selbstverst\u00e4ndlich den Herrn. Sie, auch selbstverst\u00e4ndlich, die Dame.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zaghaftes Schmunzeln begleitete Simons Gedanken.&nbsp;<em>Er, der alte Chauvi. Sie, die Emanze<\/em>. Ganz so, wie er die beiden in Erinnerung hatte, nur, \u00e4lter geworden waren sie halt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Formalien nahmen ihren Lauf und stahlen Simon wertvolle Minuten seines Pensums.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230;und so schlie\u00dfe ich mit dem Hinweis\u201c, verk\u00fcndete der Herr Anwalt gestelzt, \u201edass die Beklagte weder Reue noch Zeichen zeigt, die Schuld einzugestehen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kaum sa\u00df der schwarze Talar, riss es die Dame schon vom Stuhl und nur der geschickten Reaktion Simons ist es zu danken, dass er die Frau Anw\u00e4ltin nicht wegen eines Formfehlers h\u00e4tte belehren m\u00fcssen. Die Sachlage erkennend, hatte er in Windeseile mit einem&nbsp;<em>Frau Anw\u00e4ltin bitte&nbsp;<\/em>die Situation gerettet, andernfalls h\u00e4tte Frau Anw\u00e4ltin sehr wahrscheinlich ihren Monolog begonnen gehabt, bevor das Gericht die Erlaubnis hierzu erteilt h\u00e4tte. Und solch ungeb\u00fchrliches Verhalten w\u00e4re unweigerlich zu r\u00fcgen gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230;weisen wir die Ausf\u00fchrungen des Kl\u00e4gers zur\u00fcck. Wie das Gericht sehr leicht aus der Beweislage feststellen wird, kann meine Mandantin zu dem vom Kl\u00e4ger genannten Zeitpunkt keinerlei beleidigende Zeichen oder \u00c4u\u00dferungen gemacht haben, da die Beklagte nachweislich nicht an dem vom Kl\u00e4ger benannten Ort gewesen sein konnte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230;hm&#8230;\u201c, flocht Simon ein und bemerkte, wie diese winzige Einlassung die verehrte Frau Anw\u00e4ltin ganz offenbar aus dem Konzept brachte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230;wie, &#8230;was meint das Gericht mit, &#8230;\u00e4h&#8230;, seiner Anmerkung?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn Sie die G\u00fcte h\u00e4tten, dem Gericht Kenntnis dar\u00fcber zu geben, warum die Beklagte nicht an dem vom Kl\u00e4ger benannten Ort gewesen sein konnte! Ich kann n\u00e4mlich, entgegen Ihren Ausf\u00fchrung, hierzu in den Beweisdokumenten nichts finden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Unverhohlenes Grinsen bei Kl\u00e4ger und Anwalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Despektierlich empfand Simon solcher Art Gem\u00fcts\u00e4u\u00dferungen und ermahnte die Herren derartiges doch zu unterlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Betretenes Schweigen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso, Frau Anw\u00e4ltin, bitte!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn ich nach vorne kommen d\u00fcrfte?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWie Sie meinen\u201c, sagte Simon, dem es jetzt langsam zu bl\u00f6d wurde, denn wiederum verrannen Minuten seiner kostbaren Zeit, aber abschlagen konnte er den Wunsch der Frau Anw\u00e4ltin auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Zuh\u00f6rer im Saal unverst\u00e4ndlich fl\u00fcsterte die Anw\u00e4ltin, etwas nach vorne gebeugt, ein paar S\u00e4tze in Richtung Simons, worauf dieser die Stirn runzelte, kurz nachdachte und schlie\u00dflich mit fester Stimme verk\u00fcndete, dass die Verhandlung f\u00fcr 10 Minuten unterbrochen sei und er die beiden Anw\u00e4lte ins Richterzimmer bitte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNun, Frau Anw\u00e4ltin, wiederholen Sie bitte, was Sie mir soeben im Gerichtssaal mitgeteilt haben!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGerne. Zu der vom Kl\u00e4ger genannten Zeit und \u00d6rtlichkeit der angeblichen Beleidigung war meine Mandantin in der Stadt, pr\u00e4zise im Ministerium f\u00fcr Unterricht und Kultus, also der Wirkungsst\u00e4tte des Kl\u00e4gers&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKommen Sie bitte zum Punkt!\u201c, Frau Anw\u00e4ltin.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGut, wie Sie wollen, Herr Rat. Im ersten Stock des Ministeriums, am Ende des Flurs gibt es zur Rechten einen Raum, der als Aktenkammer oder Arbeitsraum benutzt wird. Meine Mandantin nun, die gerade im Begriff war, das gegen\u00fcberliegende Zimmer zu betreten, um dort einen Termin wahrzunehmen, h\u00f6rte pl\u00f6tzlich merkw\u00fcrdige Ger\u00e4usche aus eben diesem Arbeitsraum&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMerkw\u00fcrdig? Was konkret meinen Sie damit bitte?\u201c, unterbrach Simon.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJemand st\u00f6hnte laut auf, worauf meine Mandantin sah, dass die T\u00fcre nicht geschlossen, sondern nur angelehnt war. Da meine Mandantin zun\u00e4chst annahm, jemand sei in Gefahr, eilte sie die paar Schritte hin\u00fcber, um nachzusehen&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSind Sie doch bitte so freundlich und beschleunigen Ihre Ausf\u00fchrungen etwas! Mein n\u00e4chster Termin, in wenigen Minuten!\u201c, unterbrach Simon erneut, der die weitere Ausschm\u00fcckung dessen, was jetzt kommen w\u00fcrde, er kannte die Schilderung ja bereits, dringend unterbinden wollte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn Sie es so&nbsp;w\u00fcnschen, dann kurz und pr\u00e4gnant. Meine Mandantin sah den Kl\u00e4ger, Herrn Haberlander, in nicht miss zu deutender Pose \u00fcber eine Frau gebeugt, die ihrerseits mit dem R\u00fccken auf einem Tisch lag, wobei sie die Beine gespreizt&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso, ich denke, das reicht, danke, den Rest k\u00f6nnen wir uns, glaube ich, recht gut vorstellen, Frau Anw\u00e4ltin. Ich Frage mich nur, warum Sie diesen Umstand nicht schon fr\u00fcher vorgebracht haben?\u201c, bemerkte Simon. \u201eUnd weshalb Herr Haberlander eine offensichtlich v\u00f6llig aus der Luft gegriffene Beleidigungsklage angestrengt hat?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErsten wollten wir den Kl\u00e4ger nicht kompromittieren, in der Annahme, er w\u00fcrde die Klage zur\u00fcckziehen, wenn wir die Unm\u00f6glichkeit einer Beleidigung durch Frau Burgstaller zu dem von ihm angegebenen Zeitpunkt vorbringen. Er musste doch aufgrund des tats\u00e4chlichen Sachverhaltes wissen, dass seine Beschuldigungen nicht stimmen konnten. Und zweitens haben unsere Recherchen erst jetzt, das hei\u00dft k\u00fcrzlich, ergeben, dass es sich bei der beteiligten Frauensperson um Eusebia Blumstiel handelte, eine j\u00fcngere Angestellte im Ministerium, und wir damit den Vorgang eindeutig auch beweisen k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHm, hm, was sagen Sie denn dazu Herr Anwalt?\u201c, sagte Simon und nickte, was einer unmissverst\u00e4ndlichen Aufforderung gleichkam, eine Erkl\u00e4rung abzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs stimmt! Alles was die Frau Kollegin hier vorgetragen hat, ist richtig, bis auf ihre Schlussfolgerung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNa, dann lassen Sie doch bitte Ihre Version h\u00f6ren, aber mit etwas Beeilung, bitte!\u201c, brummte Simon, dem es langsam reichte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRichtig ist\u201c, fuhr der Anwalt fort, \u201edass mein Mandant, also Herr Haberlander, den Aktenraum betreten hat und dort Frau Blumstiel auf dem Boden liegend und nach Luft ringend vorfand. Herr Haberlander half der Dame auf die Beine und legte sie mit dem R\u00fccken auf den Tisch, wobei er feststellte, dass sofortige Wiederbelebungsma\u00dfnahmen erforderlich waren, wie Herzmassage und so weiter. Frau Blumstiel war n\u00e4mlich, kaum auf dem Tisch, bewusstlos zusammengesackt.\u201c<br \/><br \/>\u201eJa, und warum dann \u00fcberhaupt die ganze Geschichte mit der angeblichen Beleidigung?\u201c, fragte Simon irritiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Beleidigung hat stattgefunden. Nur, Herr Haberlander, noch aufgew\u00fchlt von der Rettungsaktion der Frau Eusebia Blumstiel, hat ganz einfach das falsche Datum genannt. Zu der Beleidigung ist es an dem von Herrn Haberlander angegebenen Ort gekommen, aber erst genau einen Tag sp\u00e4ter. Zuf\u00e4llig oder auch absichtlich, das wissen wir nicht, hat Frau Burgstaller an dem besagten Ort Herrn Haberlander den Mittelfinger gezeigt und gefragt, ob der verkn\u00f6cherte Herr Studiendirektor die Aktenkammer im ersten Stock andauernd f\u00fcr seine Schweinereien benutze und er doch das n\u00e4chste Mal von innen absperren solle.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd Sie sind sicher, dass der besagte Ort ein Caf\u00e9 in der Innenstadt gewesen ist, an dem sich Damen und Herren zum Zwecke des Kennenlernens einfinden?\u201c, fragte Simon konsterniert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eJa, so ist es.\u201c, best\u00e4tigte der Anwalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur 30 Sekunden nach den angek\u00fcndigten 10 Minuten wurde die Verhandlung fortgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Kl\u00e4ger hat die Klage zur\u00fcckgezogen. Ein Urteil ergeht insofern nicht. Die Kosten des Verfahrens tr\u00e4gt der Kl\u00e4ger. Die Kosten der Parteien tr\u00e4gt jede Partei f\u00fcr sich. Die Sitzung ist geschlossen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nachzutragen w\u00e4re noch, dass damals, im Gymnasium, der Simon einen gewissen Heiterkeitserfolg erzielt hatte, weil er, der Hausaufgabe des Herrn Studienrats folgend, ausgef\u00fchrt hatte, Vademekum sei ein Einreibemittel bei Rheuma, welches h\u00e4ufig von seiner Gro\u00dfmutter verwendet w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n<p><span style=\"color: #999999;\">Foto: Hans K. Reiter<\/span><\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4806,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[352,1113],"tags":[1124,1159,1162,1161,1151,1034,1160],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4805"}],"collection":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4805"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4805\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4808,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4805\/revisions\/4808"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4806"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4805"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/hkreiter.com\/tilt\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}