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Author: admin

Falsches Spiel

Figuren:

 Wechselhuber Andreas – der Hundsfott

Primelmeier Notburga – die Dorfpomeranze

Überall auf der Welt gibt es Leute, die es besser wissen. Wenn sie es jedoch nach außen kehren, trifft sie nicht selten der Spot der anderen.

Wer hat es gesagt?

Natürlich der Klugscheißer!

Und wenn dem so ist, erfährt das Gesagte meist keine besondere Wertschätzung.

Der Wechselhuber Andreas war so einer. Allerding weniger in der Rubrik Gscheidhaferl oder Klugscheißer, wie man hierzulande auch sagt, als vielmehr mit dem Makel eines Hundsfotts versehen, was aber in der Wertschätzung eher noch schlechter wegkommt.

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Propheten ziehen durch das Land

„Wissen Sie, früher hat es an der Tür geschellt…“

„Geklingelt!“

„Wie, was…?“

„Bei uns hier in Bayern sagt man: ‚Es hat geklingelt‘.

„Ach so, wegen des Dialektes, meinen Sie?“

„Nein, denn sonst hätte ich gesagt: ‚Es hod glinglt.‘ Aber ich wollte Sie nicht überfordern und so habe ich auf die Dialektaussprache verzichtet.“

„Mhm, verstehe.“

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Abgrund (2) – ein schmaler Grat

Winzige Gedankenblitze mühen sich wieder und wieder, das Unüberwindbare zu durchdringen. Grelles Licht stemmt sich entgegen, wie ein Schutzwall, der Ferdinands Seelenfrieden zu bewahren sucht. 

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Abgrund (1) – der verlorene Wille

Als Ferdinand am Vierzehnten dieses Monats gegen 17:35 Uhr die Brücke betrat, sollte es das Letzte sein, das seinem Leben noch einen Sinn geben könnte.

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Filtertütenkollaps

In jener Zeit, als das Klopapier rapide zur Neige ging und die begierig lauernden Kunden in den Supermärkten landauf, landab traurig in entleerte Regale blickten, kam es zum Kollaps der Filtertüten.

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Unvorhergesehenes

Mitwirkende:

Hermine Kupferschmied, Nachbarin

Genoveva Pechmacher, Ehefrau

Friedhelm Güllenhauser, Ehemann

Ein Mann, Beamter der Gemeinde

Andere, namentlich nicht näher benannt

Freitag, 14. Juni

„Grüße Sie, Frau Kupferschmied!“

„…äh…, wie, was, Entschuldigung…, bitte?“

„Gestatten, ich bin Friedhelm Güllenhauser. Ich, das heißt wir, meine Frau und ich, sind vor ein paar Tagen in das Haus gegenüber gezogen. Wir haben es gekauft!“

„Sie haben es… gekauft! Sie sagten, gekauft?“

„Ja, wieso, stimmt etwas nicht? Sie sagen das so merkwürdig.“

„Ja, wissen Sie denn nicht? Sie Unschuldslamm, Sie wissen es nicht, habe ich Recht?“

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Vademekum

„Kenn ich“, sagt die Burgstaller Vreni.

„Ich auch, ich auch!“, drängt sich aus der letzten Reihe eine piepsende Knabenstimme mit Überschnapper zum Stimmbruch dazwischen und die aufgeregt schnalzenden Finger an der gleichzeitig in die Höhe gestreckten Hand identifizieren ohne Wenn und Aber den Fuchs Simmal als Subjekt der Störung.

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Ein Haufen wirres Zeug, Gepflogenheiten und anderes

Mitwirkende:

Ignatius, ein Mann aus dem Dorf

Veronika Grünveitl, ein politisches Sternchen

…und andere, Frauen und Männer aus Dingharting

Auf dem Land

 Die Menschen, also alle unsere lieben und weniger gern gemochten um uns herumwieselnden Zeitgenoss(inn)en, haben mehr oder weniger (davon) eines gemeinsam: einen Kopf mit Hirn.

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Apollonia – ein bayerischer Fall…

„Nehmen Sie doch Platz! Sie sind also Frau Apollonia Winkelmoser?“

„Was meinen Sie mit also?“

„Nichts Bestimmtes, wie man halt so sagt.“

„Verstehe ich nicht, weil bei uns sagt man nicht so. Also würde man höchstens sagen, wenn man damit eben gerade etwas Bestimmtes ausdrücken will, sagen wir, beispielsweise, die stadtbekannte Apollonia, die Betrügerin Apollonia oder die Apollonia mit dem schrägen Lebenswandel, verstehen Sie, eine besondere, mit bestimmten Attributen versehene Apollonia, nicht einfach eine Apollonia, wie ich es bin.“

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Vergessen – ein Mord bleibt rätselhaft

YOGTZE schrieb Günther Stoll am 25. Oktober 1984 auf einen Zettel. So begann die Geschichte, die ich am 1. September 2015 mit dem Titel  Der Zettel veröffentlich hatte. Wenngleich dieser Mord beinahe in Vergessenheit geraten ist und von den zuständigen Behörden bis heute nicht aufgeklärt werden konnte, haben meine Nachforschungen wertvolle Hinweise erbracht, die letztlich dafür ausschlaggebend waren, dass es Dagmar Hochfellner, Kriminalhauptkommissarin am LKA in München, entgegen jeder Wahrscheinlichkeit doch noch gelang, den Fall insoweit abzuschließen, als er der Bundesanwaltschaft als gelöst per ficta übergeben werden konnte. Zu erwähnen ist, dass es den hier geschilderten Vorgang ohne die nachdrückliche Aufforderung, den alten Fall erneut aufzugreifen, durch  den Rechtsberater des Konklomerats für allfällige Absonderlichkeiten des Staatsministeriums für inneres Befinden und Unwohlsein, Dr. Dr. h.c. Gerd G. (Aus Gründen des Schutzes persönlicher Daten, kann der volle Name an dieser Stelle nicht genannt werden.), nicht gegeben hätte.

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