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The Blog

Flug Lima 1214

Schlieren von Abendwolken verleihen dem roten Feuerball am Horizont etwas mystisches. Die Maschine in 10.000 Metern Höhe ist gegen das immer noch gleißende Licht nur als ein schwarzer Schatten auszumachen. Sie zieht weiße Kondensstreifen hinter sich her, die sich aber schon sehr bald mit den Wolkenfetzen der Abendstimmung vermischen. Dann mit einem Male ist das Flugzeug verschwunden. Read more »

Ostern

Mit farbigem Wasser gefüllte Glaskugeln haben sie aufgestellt. Immer wenn die Sonne ihr Angesicht aus den Wolkengebilden schiebt und ihre feurigen Strahlen zur Erde blitzen, glitzern die Glaskugeln und weithin leuchtet dann ihre Farbenpracht. Read more »

Gemeindewahl (2)

Die Wahlbeteiligung in Dingharting war überraschend hoch. Etwas musste die Menschen aufgescheucht haben. Allerdings muss auch gesagt werden, dass dieser Umstand am Sonntag um 18:00 Uhr, als die Wahllokale schlossen, noch niemandem bekannt war. Hochrechnungen und andere Prognosen, wie sie heute für die großen Städte üblich sind, lagen für Dingharting nicht vor. Dafür war die beschauliche Gemeinde in Oberbayern dann doch zu klein oder unbedeutend. Read more »

Gemeindewahl (1)

Jetzt war es wieder soweit. In Dingharting, wie im übrigen Bayern, stehen die Wahlen der Gemeinderäte und Bürgermeister vor der Tür. Richtig nervös war deshalb hier am Ort keiner. Oder doch, vielleicht jene, die kleineren Parteien angehörten und deshalb nicht darauf vertrauen konnten, genügend Stimmen zusammenkratzen zu können. Read more »

Wetterhahn

Ostwind, kalt. Wenn’s aus dem Osten bläst, ist’s immer kalt, sagen d’Leut‘. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt den Bürgermeister. Ostwind wie ich’s g’sagt hab‘, sagt er, der Wetterhahn vom Schulhaus zeigt es, dann muss es stimmen.  Read more »

Hacklwurf – eine bayerische Moritat

Im Internet gefunden!

Hacklwurf  >> seht euch das Video an! So ist es, wenn man dort lebt, wo die Geschichte spielt.

Foto: Creative Commons-Lizenz, flickr,juergen reiter

Lausbuben (7)

Es muss einmal festgehalten werden – das Gymnasium in Dingharting mit seinen Lehrern und Schülern ist keinesfalls repräsentativ für den übrigen Freistaat oder gar das ganze Land. Die Ereignisse dort haben ihren eigenen Charakter und entspringen vermutlich der urgewaltigen Heimatverbundenheit der ortsansässigen Bevölkerung. Read more »

Lausbuben (6)

Die Wochen gingen ins Land und es schien so, als habe sich die Welt am Gymnasium in Dingharting beruhigt. Hin und wieder blitzten zwar kleinere Streiche auf, die aber nicht von Alois und seinen Freunden stammten.  Auch andere Schüler befleissigten sich manchmal eines besonderen Umgangs mit den Lehrern. Read more »

Lausbuben (5)

Den Lehrer Finkenhuber wurmte es gewaltig. Was ihm da widerfahren war, eine Frechheit, wie er fand. Und nicht nur das – seiner Meinung nach, waren subversive Kräfte am Werk, mit dem Ziel, den Lehrkörper, die Autorität des Gymnasiums, der Lächerlichkeit preiszugeben. Das übersteigt das Mass des Erträglichen, hatte er gesagt, aber der Rektor winkte nur ab und hatte geantwortet: Nehmen Sie es gelassener, Schülerstreiche hat es immer schon gegeben. Und er hatte sogar noch hinzugefügt, er, Finkenhuber, solle doch einmal seine Unterrichtsmethoden überprüfen, denn vielleicht läge ja darin die Ursache. Read more »

Lausbuben (4)

Es wäre nur mehr als logisch gewesen, wenn Alexander Denzel nach den letzten Vorkommnissen den Schuldienst in Dingharting hätte quittieren müssen. Solcher Art Gedanken quälten den Lehrer, der für ein paar Tage im örtlichen Krankenhaus lag, weil sein rechtes Schienbein bei der Mopedeskapade zu Bruch gegangen war. Read more »